Die Biodynamische Massage wirkt wie auch Shiatsu tief entspannend, kann jedoch anfangs als zu sanft wahrgenommen werden. Obwohl sehr wirksam zur die Auflösung von Blockaden, ist die Berührung eher zart.
Grundlage der Biodynamische Massage ist der Gedanke, dass psychischer oder physicher Schmerz, der zum Zeitpunkt seines Auftretens keinen Weg des Ausdrucks gefunden hat, im Körpergewebe und Energiefeld gebunden ist und sich dort störend auswirkt.
Unser Leben im Jetzt kann dadurch beeinträchtigt werden, der freie Fluß der Lebensenergie kann auf allen Ebenen gestört werden.
(Die Theorie dazu liefern die Studien von Wilhelm Reich sowie Gerda Boysen.)
In der Biodynamischen Massage wird das Bindegewebe und auch das ätherische Feld gnazkörperlich durch den sensitiven Behandler erforscht, massiert und ausgestrichen. Es kommt zu Verdauungsgeräuschen, die ein Zeichen dafür sind, dass der Körper die Ereignisse von "gefundenen" und sanft berührten Stellen "verdaut" und damit losläßt, ohne dass der Kopf nochmals mit quälenden Gedanken belästigt wird.
In einem Feld der Stille, des Geborgenseins, der Annahme, können Sie sich diesem Prozeß hinzugeben und vollständig loslassen.
Biodynamische Massagen finden auf einer Massageliege am bekleideten Körper statt. Sie werden in eine Decke gehüllt und bequem mit Knierolle und Kissen gelagert. Die Behandlungsdauer beträgt wenigstens 60 Minuten, davon sind jeweils ca. 5 Minuten für Kontaktaufnahme und Verabschiedung, wobei die Hände nur aufgelegt werden.
Da der Körper Schicht um Schicht losläßt, macht es Sinn, wenn Sie einen Zyklus von wenigstens 3 Behandlungen durchführen lassen, in Abständen von ca. 3 Wochen.